Über Richard Pyrker

Berater für vernetzte Kommunikation, Social Media & PR, Storytelling und Digitalmarketing. E-Mail: richard@pyrker.com

May.18

Festival als Zukunftsvision

Foto: Patrícia J. Reis, „Penetrating the black box“ at Coded Cultures

Technik-Visionen und „Ziviler Ungehorsam“ breiten sich von 19. bis 29. Mai 2016 in einer ehemaligen Polizeiinspektion in Wien (Innere Stadt, Am Hof 3-4) aus. Was das bedeutet, kann man sich bei Coded Cultures: OPENISM bei freiem Eintritt ansehen. Zu erleben gibt es täglich von 10:00 bis 22:00 Uhr Performances, Workshops, Musik, künstlerische Interventionen und Diskussionen. Das abschließende Fachsymposium Open Hardware Europe Summit richtet sich an ein Fachpublikum.

Ganze fünf Jahre sind seit der letzten Festivalausgabe von Coded Cultures vergangen. Die Themen der 2004 gegründeten Festivalreihe haben sich von Medienkunst, Digitaler Kunst und Netzkultur bis zum Jahr 2016 immer wieder verändert. Coded Cultures wird ab diesem Jahr vom Research Institute for Arts and Technology (RIAT) weiter geführt. Untersucht werden nunmehr frei verfügbare, offen dokumentierte Technologien, sowie neu entstehende, durch die Open Source und Open Hardware Bewegung geprägte Kunstrichtungen.

Das Festivalmotto „OPENISM“ soll einen Shift, eine Veränderung hin zu mehr Offenheit in unserer Gesellschaft andeuten — oder zumindest davon träumen lassen.

Location setup #codedcultures – es wird noch gehackt und gebohrt

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Die Location in der ehemaligen Polizeiinspektion wird zu einem Repair Café und Performance Raum umgestaltet. Die Eröffnung Coded Cultures Opening (FB-Event) ist am 19. Mai 2016, 18:00 Uhr.

Film, TV & Kino

Apr.20

Praktikant*in gesucht!

Praktikum PR/Marketing Agentur

(Update: Job vergeben)

Es kann dir nicht nerdy und edgy genug sein, und du bist verdammt gut organisiert? Dann suchen wir dich! Für die Unterstützung als Marketing-Praktikant*in bei einem Kundenprojekt im Bereich Popkultur & Events von Juli bis Anfang Oktober bei ca. 10-15 Stunden pro Woche. Es handelt sich um eine geringfügige Beschäftigung mit 350 Euro / Monat.

 

Was du mit einbringst:

  • Kommunikations- und Organisationstalent
  • Hohe Eigeninitiative
  • Geschicktes und sicheres Auftreten im Umgang mit Marketingpartner*innen
  • Interesse für Kunst und Kultur abseits des Mainstreams
  • Spaß im Umgang mit Online-Tools und hohe Social-Media-Affinität
  • Arbeitserfahrung im Agenturbereich ist von Vorteil, aber nicht Bedingung

Deine Aufgabenbereiche:

  • Interne Kommunikation, Koordination mit Mitarbeiter*innen
  • Kommunikation (Deutsch/Englisch) mit unseren internationalen Partner*innen
  • Projektmanagement, nach Möglichkeit mit Teilverantwortung
  • Mitarbeit bei der Betreuung von Social Media Kanälen

Wie wir dein Engagement fördern möchten:

  • Abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Flexible Zeiteinteilung und kollegiales Umfeld
  • Einblick in spannende Projekte mit Eigenverantwortung
  • Büroplatz in Wien, teilweise Arbeit von zu Hause möglich
  • Möglichkeit zur längerfristigen Zusammenarbeit

Bitte schick an agentur@pyrker.com ein kurzes Motivationsschreiben und Kontaktdaten. Bei gleicher Qualifikation werden Frauen* bevorzugt. Wir freuen uns auf dich! Update: Job vergeben

AGENTUR #PYRKER
Pressebüro – Digitalbüro – Kommunikationsmanagement. Wir verbinden klassische PR mit Online, Social Media und Event. Mehr über unsere Projekte findest du bei unseren Referenzen.

 

Social Media PR

Dec.07

Internet-Memes als Geschenkprodukte

„METAWARE“ als neues Mekka für Hipster und Nerds in Wien: Super-Mario-Kühlschrankmagnete aus quietschbunten Bügelperlen, eingerahmte Stickbilder mit Sprüchen aus Kultfilmen, selbstgegossene Seifen in Form von Tetris-Spielsteinen und ironische „Hipster-Quartett“-Kartenspiele zieren die Auslagen des Geschenkeladens #METAWARE. Das inhabergeführte Geschäftslokal in der Reindorfgasse 39 im aufstrebenden Wiener Kreativbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus ist nach nur einem Jahr zu einem Geheimtipp für Nerds, Geeks und Retro-Hipster geworden.

#METAWARE macht aus Internet-Memes eigene Produkte

„Ich bin selbst Teil der Generation Internet und wollte Internet-Memes und Kultobjekten der Popkultur einen Platz in der echten Welt geben“, so Inhaberin Katja Krüger. Die selbst ernannte ‚Meme Managerin‘ produziert die meisten Waren selbst, dazu kommen ausgewählte Produkte von anderen DIY-KünstlerInnen und LieferantInnen aus Wien, Berlin und der ganzen Welt. Eigenimporte direkt vom Illustrator der „xkcd“-Comicreihe, ausgewählte Geek-Gadgets vom Thinkgeek-Store (beide USA), sowie auch von weniger bekannten HerstellerInnen bereichern die von #METAWARE eigenproduzierten Einzelstücke.

Penisse aus Wolle als Aufreger

WollrauschVon dem lokalen Künstlerinnen-Kollektiv „WOLLRAUSCH“ bezieht METAWARE handgehäkele Penisse aus Wolle, welche bereits zu einiger Aufregung in der unmittelbaren Nachbarschaft geführt haben. „Gekauft werden diese natürlich nie für sich selbst, sondern ausschließlich als witziges Mitbringsel für Freunde“, schmunzelt METAWARE-Geschäftsführerin Katja Krüger. Dabei sind die Weichteile nicht das einzig Außergewöhnliche. WOLLRAUSCH fertigen unter anderem auch Replika von Pizzastücken, Donuts, Kaffee und Kuchen, bis hin zu ganzen Sushi-Sets aus dem feinen Naturstoff an.

METAWARE-Gründung als Hommage an schräge Hobbys

„Mir ist Lady Gaga im Traum erschienen“, erklärt Katja Krüger ihre Motivation zur Eröffnung des eigenen Geschäftslokals #METAWARE. Die in Ostdeutschland aufgewachsene Wienerin beschäftigte sich zuvor mit der Organisation des „club d’hommage“ im Wiener Szenelokal Fluc und veranstaltete im Jahr 2011 den selbstkritischen „Hipster Awareness Day“ am Oskar-Werner-Platz in Wien. Mit dem Geschenkwarenladen #METAWARE macht sich Katja Krüger nun weiter auf die Suche nach der ultimativen Begeisterung. Ausgesuchte Produkte mit Referenzen auf Popkultur, im Besonderen aber Selbstgemachtes, füllen die Regale in der Reindorfgasse 39. Krüger definiert ihr Geschäft selbst: „Seine Liebe zu etwas einzigartigem, besonderen machen und dies ausdrücken – das ist Metaware.“

Metaware-Spaceinvader_c_JoannaPianka_BIGReguläre Öffnungszeiten und Events

Das Geschäftslokal #METAWARE kann neben den regulären Öffnungszeiten (Mi-Fr 15:00-19:00 und Sa 15:00-18:00 Uhr) auch zu speziellen Events wie Retrogaming-Turnieren, Design-Präsentationen und Filmvorführungen besucht werden. Die #METAWARE-Räumlichkeiten in der Reindorfgasse 39, 1150 Wien werden außerdem im Coworking mit dem Digitalbüro AGENTUR PYRKER geteilt. Aktuelle Termine und weitere Infos können der Website www.metaware.wien entnommen werden.

Social Media PR

Nov.25

Spittelauer Lände wird zur 1. Kunstmeile

Das Wiener Kunst und Kulturzentrum dasWERK präsentiert von 8. bis 10. Dezember 2014 KünsterInnen, die sich in den hauseigenen Werk-Ateliers an der Spittelauer Lände 12 eingemietet haben. Gezeigt werden Arbeiten aus den Bereichen Installationen, Bildende Kunst, Film und Fotographie, Illustrationen, Grafiken und Architekturdesign. Die Werkschau bespielt alle Stadtbahnbögen (331-335) des Werk und zeigt sich dabei nicht nur Indoor, sondern auch im öffentlichen Raum entlang der Spittelauer Lände. Die Werkschau gründet damit die 1. Kunstmeile Spittelau!

8.-10. Dezember 2014 tägl. ab 19 Uhr
Eintritt frei!
1090 Wien, Spittelauer Lände 12
Link: http://www.daswerk.org/werkschau.html

Werkschau PlakatProgrammüberblick
Montag, 8.12.2014
19:30 Eröffnung Vernissage
20:30 Filmvorführung Albert Sackl (Im Freien, 2011, 23 min.)
21:00 Konzert/Theater von Jana und die Piraten

Dienstag, 9.12.2014
20:30 Filmvorführung Albert Sackl (Vom Innen; von aussen, 2006, 20 min.)
21:00 First View / Szenische Lesung / Wolfgang Hermann „In Wahrheit sagte ich nichts“ vorgetragen von Dagmar Rohm / Einrichtung: Adele Kobald

Mittwoch, 10.12.2014
20:30 Filmvorführung Albert Sackl (*1, 1998, 3 min. Rauchen und Saufen, 1998, 10 min. und STEIFHEIT I+II, 1997-2007, 6 min.)
22:15 Finissage After Party mit Cyrill M. (Live) und DJ´s

Teilnehmende Künstler*innen und Specials
Outdoorvisuals by 4youreye
Live Graffity Art am Bogen 332 von Case / Skril / Queen
Sowie Beiträge von Brigitte Höfler, Simone Carneiro, Sebastian Kainradl, Nataša Katalina, Dagmar Rohm, Linda Strobl, Manuel Schröttle M.A., Karoline Sieberer, WauWau.

Film, TV & Kino

Jun.09

Die 6 Typologien der schönen neuen Bürowelt

Wir schreiben das Jahr 2014. Wer heute noch in einem Großraumbüro arbeitet, ist entweder in einer vollintegrierten Redaktion tätig, oder hat seinen Co-working Space noch nicht gefunden. Zumindest die hippe Startup- und Kreativbranche profitiert längst von den Vorteilen moderner Arbeitskonzepte. Allen gemeinsam ist der Traum von der zumeist trügerischen „freien Zeiteinteilung“ und dem „Arbeiten im Kaffeehaus“ − oder gleich am Sandstrand. In der Realität ermöglichen geteilte Raumnutzungskonzepte wie Co-working Spaces und Cafés, Agentur-integrierte Shops (oder umgekehrt), Galerie-Zeitarbeitsplätze oder auch das einfache WiFi-Café unser (Arbeits-)Leben. Wie sehen die typischen Coworker abseits der Großraumbüros eigentlich aus?

Die 6 Arbeitstypen 2014

  1. Die Netzwerker: Weiß, männlich, heteronormativ… Nein, dieses langweilige Profil lässt sich 2014 zum Glück nicht mehr erkennen. Netzwerker kommen inzwischen aus allen Teilen der Welt, unter anderem nach Wien, um hier ihr Startup aufzuziehen, Mitstreiter im Hub Vienna zu finden, literweise Club Mate reinkippende Coder im Sektor 5 anzuquatschen oder eben selbst zu Coden.
  2. Das offene Unternehmen: Manche Geschäftsgründungen beginnen mit einem unbezahlten Team, selbstausbeutend, in der sprichwörtlichen Hinterhof-Garage oder mit viel Glück unterstützt von Startup-Inkubatoren wie i5invest, in einem „Shared-Office“.
  3. Die Kaffeehausliteraten: Schreiben ihren nächsten Bestsellerroman im Café Bendl. Was sonst. Und das seit etwa 1985, durchgehend. Leider eine aussterbende Spezies, seit das Glas Leitungswasser in den meisten Wiener Cafés kostenpflichtig geworden ist. Legenden erzählen von vergangenen Zeiten, in denen sich Autor Robert Schindel täglich 10:00 Uhr im Café Prückel einfand.
  4. Die neue schreibende Zunft: Freie Journalisten, Drehbuchautor*innen, Social Media Redakteur*innen, Contentschieber, ganz allgemein Auftrags-Schreibende bevorzugen ganz und gar kein „stilles Kämmerchen“, vielmehr wollen sie untereinander (und natürlich mit der ganzen Welt) vernetzt arbeiten. Das steigende Angebot an Co-working Spaces in Österreich und Arbeitsgeräte wie das Surface Tablet kommen ihnen dabei (endlich!) sehr entgegen.
  5. Digitale Nomaden: „Der Gründer des Wiener Internet-Start-ups Blossom.io [Thomas Schranz] hat bis auf MacBook Air, iPhone 5 und einigen Kleidungsstücken allem weltlichem Besitztum entsagt – seine etwa 35 Habseligkeiten passen in einen Rucksack, mit denen er zwischen Wien und dem Silicon Valley reist“, berichten die Netzpiloten. Mit einer ähnlichen Überzeugung hat sich unseres Wissens nach Entwickler Constantin Hofstetter (er möge uns korrigieren) unlängst auf die Reise nach Bangkok gemacht. Seine Erlebnisse lassen sich im Consti Blog nachlesen.
  6. Agenturarbeiter: Zu dieser Arbeitstypologie zählen wir unter anderem uns selbst, das Team der Agentur Pyrker. Um es aber so richtig schön kompliziert… („Nein! Das heißt kreativ!“, schreit der imaginäre CD von seinem Massagesessel hervor) zu machen, verteilen wir uns gleich auf ganze zwei Standorte in Wien 10, Columbusgasse und in Wien 15, Reindorfgasse. Besuchen Sie uns!

Apropos kreativ

Wie zum Beispiel der kreative Raum des Geschenkeladens #METAWARE Wien für Co-working genutzt wird, lässt sich auf Facebook nachlesen:

 

Fazit

Was und wie viel gearbeitet wird, entscheidet heute nicht mehr alleine über das Arbeitsklima. Wer selbstverantwortlich oder zumindest teilweise freiberuflich arbeitet, kann/darf/soll/muss sich auch für ein angenehmes Wo entscheiden.

Social Media PR