Jun.09

Die 6 Typologien der schönen neuen Bürowelt

Die 6 Typologien der schönen neuen Bürowelt

Wir schreiben das Jahr 2014. Wer heute noch in einem Großraumbüro arbeitet, ist entweder in einer vollintegrierten Redaktion tätig, oder hat seinen Co-working Space noch nicht gefunden. Zumindest die hippe Startup- und Kreativbranche profitiert längst von den Vorteilen moderner Arbeitskonzepte. Allen gemeinsam ist der Traum von der zumeist trügerischen „freien Zeiteinteilung“ und dem „Arbeiten im Kaffeehaus“ − oder gleich am Sandstrand. In der Realität ermöglichen geteilte Raumnutzungskonzepte wie Co-working Spaces und Cafés, Agentur-integrierte Shops (oder umgekehrt), Galerie-Zeitarbeitsplätze oder auch das einfache WiFi-Café unser (Arbeits-)Leben. Wie sehen die typischen Coworker abseits der Großraumbüros eigentlich aus?

Die 6 Arbeitstypen 2014

  1. Die Netzwerker: Weiß, männlich, heteronormativ… Nein, dieses langweilige Profil lässt sich 2014 zum Glück nicht mehr erkennen. Netzwerker kommen inzwischen aus allen Teilen der Welt, unter anderem nach Wien, um hier ihr Startup aufzuziehen, Mitstreiter im Hub Vienna zu finden, literweise Club Mate reinkippende Coder im Sektor 5 anzuquatschen oder eben selbst zu Coden.
  2. Das offene Unternehmen: Manche Geschäftsgründungen beginnen mit einem unbezahlten Team, selbstausbeutend, in der sprichwörtlichen Hinterhof-Garage oder mit viel Glück unterstützt von Startup-Inkubatoren wie i5invest, in einem „Shared-Office“.
  3. Die Kaffeehausliteraten: Schreiben ihren nächsten Bestsellerroman im Café Bendl. Was sonst. Und das seit etwa 1985, durchgehend. Leider eine aussterbende Spezies, seit das Glas Leitungswasser in den meisten Wiener Cafés kostenpflichtig geworden ist. Legenden erzählen von vergangenen Zeiten, in denen sich Autor Robert Schindel täglich 10:00 Uhr im Café Prückel einfand.
  4. Die neue schreibende Zunft: Freie Journalisten, Drehbuchautor*innen, Social Media Redakteur*innen, Contentschieber, ganz allgemein Auftrags-Schreibende bevorzugen ganz und gar kein „stilles Kämmerchen“, vielmehr wollen sie untereinander (und natürlich mit der ganzen Welt) vernetzt arbeiten. Das steigende Angebot an Co-working Spaces in Österreich und Arbeitsgeräte wie das Surface Tablet kommen ihnen dabei (endlich!) sehr entgegen.
  5. Digitale Nomaden: „Der Gründer des Wiener Internet-Start-ups Blossom.io [Thomas Schranz] hat bis auf MacBook Air, iPhone 5 und einigen Kleidungsstücken allem weltlichem Besitztum entsagt – seine etwa 35 Habseligkeiten passen in einen Rucksack, mit denen er zwischen Wien und dem Silicon Valley reist“, berichten die Netzpiloten. Mit einer ähnlichen Überzeugung hat sich unseres Wissens nach Entwickler Constantin Hofstetter (er möge uns korrigieren) unlängst auf die Reise nach Bangkok gemacht. Seine Erlebnisse lassen sich im Consti Blog nachlesen.
  6. Agenturarbeiter: Zu dieser Arbeitstypologie zählen wir unter anderem uns selbst, das Team der Agentur Pyrker. Um es aber so richtig schön kompliziert… („Nein! Das heißt kreativ!“, schreit der imaginäre CD von seinem Massagesessel hervor) zu machen, verteilen wir uns gleich auf ganze zwei Standorte in Wien 10, Columbusgasse und in Wien 15, Reindorfgasse. Besuchen Sie uns!

Apropos kreativ

Wie zum Beispiel der kreative Raum des Geschenkeladens #METAWARE Wien für Co-working genutzt wird, lässt sich auf Facebook nachlesen:

 

Fazit

Was und wie viel gearbeitet wird, entscheidet heute nicht mehr alleine über das Arbeitsklima. Wer selbstverantwortlich oder zumindest teilweise freiberuflich arbeitet, kann/darf/soll/muss sich auch für ein angenehmes Wo entscheiden.

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Kommentare(1)

  1. Richard Pyrker (@pyrker)
    1020 days vor

    „Die 6 Typologien der schönen neuen Bürowelt“ (oder auch: ich hab endlich mal wieder gebloggt) http://t.co/5myGUxL8BU #pyrkercom

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