Feb.14

Die Wand in Berlin

„Es geht um die Wände in ihr selbst“, so Regisseur Julian Pölsler über die Protagonistin in der langerwarteten Literaturverfilmung „Die Wand“, die am 12. Februar 2012 auf der Berlinale ihre Welturaufführung erlebte. Der Roman von Marlen Haushofer aus dem Jahr 1963 galt als unverfilmbar.

Die Wand - Martina Gedeck. Foto: COOP99Die Dreharbeiten mit Martina Gedeck in der Hauptrolle dauerten ganze 14 Monate. Dabei ist fast kein Dialog im Film zu hören, die wichtigsten Nebenrollen sind mit Tieren besetzt und die „Wand“ selbst ist nicht zu sehen. Julian Pölsler wollte die unsichtbare Wand nicht physisch darstellen, sondern mit Hilfe von Tönen, wie er in der Pressekonferenz auf der Berlinale (siehe Video) erklärte.

„Ich habe den Roman in gewisser Weise inhaliert“, wie bei einer „Meditationsarbeit“, erzählte Martina Gedeck von der Arbeit mit der Buchvorlage. „Jeder einzelne Drehtag war wie die Reise in ein neues Land, das ich noch nicht kannte“.

Produzent Bruno Wagner betonte das starke Interesse an der Geschichte, durch das es zur Zusammenarbeit der österreichischen COOP99 Filmproduktion mit der deutschen Koproduktion Starhaus kam. Der Film startet Herbst 2012 im Kino.

Website zum Film: www.diewand-derfilm.at

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Sep.22

Filmessay

Mauthausen an der Donau, ein beschauliches oberösterreichisches Städtchen, das mit seiner barocken Uferzeile fast idyllisch wirkt. Doch im kollektiven Gedächtnis unserer Zeit steht der Name Mauthausen vor allem für ein grausames Konzentrationslager des NS-Regimes. Wie vieles andere erinnert auch ein Reh aus Granit die Mauthausener an ihre Vergangenheit. Es wurde einst von einem KZ-Häftling für den Lagerkommandanten geschaffen. Und natürlich gibt es die Gedenkstätte. Täglich fahren Touristenbusse den Hügel hinauf, halten die Erinnerung wach.

Susanne Ayoub

Susanne Ayoub

Die österreichische Autorin und Regisseurin Susanne Ayoub ist der Frage nachgegangen, wie weit die heutigen Mauthausener von der Vergangenheit betroffen sind. Wie gehen die Einwohner mit ihren Erinnerungen um? Wie leben die Jungen mit der Schreckensgeschichte ihres Ortes?

Zusammen mit dem filmischen Gedicht „Mai in Mauthausen“ wird der 60minütige Filmessay „Es war einmal in Mauthausen“ im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals 2011 uraufgeführt.
Termin: 22. November 2011, Votivkino Wien.

 

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Nov.01

Jüdisches Filmfestival

Mit über 70 Filmen feiert das Jüdische Filmfestival vom 8.-22. November 2007 in vier Wiener Kinos sein 15jähriges Jubiläum. Nach dem Eröffnungsfilm Mauvaise foi über die Liebe zwischen einem Moslem und einer Jüdin, hat das umfangreiche Programm viele Extras zu bieten von neuen Spiel- und Dokumentarfilmen über Hommagen z.B. an Ernst Lubitsch, Fred Zinnemann und Claude Berri bis zu legendären Jazz Singers-Verfilmungen und vieles mehr. Infos unter www.jfw.at

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Oct.09

Phettbergs Universum

Hermes Phettberg fällt nicht nur aus dem Rahmen, sondern passt auch in keinen. Bis heute lebt der radikale Querdenker, legendäre Talkmaster und Aktionist standhaft unangepasst. Kurt Palm, Erfinder von Phettbergs Nette Leit Show hat sich in das schräge Universum des exzentrischen Originals begeben und läßt einmal mehr das Publikum über ein österreichisches Phänomen staunen: HERMES PHETTBERG, ELENDER bei der Viennale 07 und ab 5. Dezember 2007 im Kino. www.fischerfilm.com

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Mar.04

42 PLUS eröffnet DIAGONALE 2007

Regisseurin Sabine Derflinger, spätestens seit VOLLGAS eine der Erfolgsfrauen im heimischen Film, präsentiert bei der DIAGONALE am 19. März 2007 ihren neuen Kinofilm 42 PLUS. Mit einem großartigen Ensemble – Claudia Michelsen, Petra Morz, Ulrich Tukur und Tobias Moretti, entstand im sonnigen Italien ein federleichtes Drama über das Leben und die Liebe. www.dor-film.com

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