Sep.22

Filmessay

Filmessay

Mauthausen an der Donau, ein beschauliches oberösterreichisches Städtchen, das mit seiner barocken Uferzeile fast idyllisch wirkt. Doch im kollektiven Gedächtnis unserer Zeit steht der Name Mauthausen vor allem für ein grausames Konzentrationslager des NS-Regimes. Wie vieles andere erinnert auch ein Reh aus Granit die Mauthausener an ihre Vergangenheit. Es wurde einst von einem KZ-Häftling für den Lagerkommandanten geschaffen. Und natürlich gibt es die Gedenkstätte. Täglich fahren Touristenbusse den Hügel hinauf, halten die Erinnerung wach.

Susanne Ayoub

Susanne Ayoub

Die österreichische Autorin und Regisseurin Susanne Ayoub ist der Frage nachgegangen, wie weit die heutigen Mauthausener von der Vergangenheit betroffen sind. Wie gehen die Einwohner mit ihren Erinnerungen um? Wie leben die Jungen mit der Schreckensgeschichte ihres Ortes?

Zusammen mit dem filmischen Gedicht „Mai in Mauthausen“ wird der 60minütige Filmessay „Es war einmal in Mauthausen“ im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals 2011 uraufgeführt.
Termin: 22. November 2011, Votivkino Wien.

 

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