May.31

Aufruf zur Blogparade der Online-Tools

„Tools, die das Arbeiten für Selbständige erleichtern, finde ich spannend“, meint Luca als ich ihn bei der Netzkonferenz re:publica in Berlin treffe. Wir stehen eine Weile zusammen und tauschen uns über Webservices aus, die wir selbst nutzen und lieben. Seit Neuestem unterstütze ich eines davon mit PR und Social Media: bookamat.

Selbständig arbeiten in der Cloud

Viele Internetnutzer verwenden Dropbox als Datenspeicher oder lassen ihre verschiedenen E-Mail-Adressen in Google-Mail zusammenfließen. Kunstblogger eSeL erzählt mir in einer gemeinsamen Arbeitssession, wie er seine Projektnotizen mit Evernote ordnet. Tipps gibt es auch von Wolfgang Gumpelmaier, der New Media Tools in seinem Blog sammelt. Gemeinsam mit meinen Kollegen von bookamat, dem Tool mit dem man seine Buchhaltung selber machen kann, will ich wissen, was eure Lieblingstools und Services sind.

Thema der Blogparade: Welche Tools verwendet ihr als Selbständige?

  • Wie arbeitet man effizient mit den Möglichkeiten des Web 2.0?
  • Welche „Business Tools“ hast du schon einmal verwendet?
  • Welche Dienste sind gratis, bringen aber viel? Welche Services kosten zwar Geld, ersparen dir aber viel Arbeit?
  • Hast du noch mehr Tipps für uns?

Schreibt einen Beitrag in eurem Blog und verlinkt dort diese Blogparade. Für alle Teilnehmer gibt’s Startgutscheine für bookamat. Das ist ein 25%-Rabatt-Code, und den kann man bis 31.08.2012 beim Bestellen eines Accounts einlösen. Den Code darf ab sofort jeder wissen (also auch eure Leser), er lautet: blogsommer2012

Und damit es auch richtig spannende Beiträge gibt 😉 werden am 15. Juni, am 15. Juli, und am 15. August die jeweils 3 besten Blogbeiträge ausgezeichnet. Für die gibt’s dann einen Jahresaccount um 1 Euro. Mitmachpflicht oder Gewähr gibt’s natürlich keine, aber wir freuen uns, wenn ihr den Gutscheincode in euren Beiträgen erwähnt.

Ziel ist eine Empfehlungsliste mit möglichst sinnvollen Tools, die das Arbeiten als selbständiger Zeitgenosse im Netz vereinfachen. Die Tipps und Links zu euren Blogs sammeln wir hier, auf bookamat.com und auf Twitter unter dem Hashtag #toolparade. Also, dann mal ran an die Tasten. Bloggt wieder mehr!

Richard Pyrker ist freier PR 2.0-Berater im Pressebüro Pyrker und betreut die Kommunikationsarbeit von bookamat.


Und hier die Beiträge zur Blogparade (bis 31.8.2012 läuft’s weiter!):

  1. Mabacher.com über Rechnungen, Zahlen (öffentliche Facebook-Postings gelten auch) 😉
  2. Kollegen Axel und Patrick von bookamat über ihre eigenen Lieblings-Tools
  3. Roland (entwickelt selbst ein Hotel Buchungs Tool: igumbi) über seinen Newsletter-Workflow
  4. Luca vom Startup work.io zeigt Geheimtipps aus seiner Tools-Sammlung
  5. Der Schweizer Urblogger Leumund mit seinen Tipps für Freischaffende
  6. Graem von der Fakturasoftware smallinvoice zeigt, mit welchen Tools sie arbeiten
  7. Underground-Bloggerin Kathrin (Archiv) über ihre Online-Effizienz
  8. Innovationsschreiber Werner hat: Keine Zeit für Effizienztools
  9. Ein Wortgefecht von Michael Gisiger (Archiv) über kostenlose Android Apps
  10. Digitale Medien Projektleiter Alex Stocker zeigt seine Social Media Tools
  11. Mediendesigner Stefan Borchert mit seinen Top 5 Online-Services
  12. Thomas aka Mr. „Nullvier“ zeigt Tools, die sein Dasein als Selbständiger erleichtern
  13. Christoph vom Social Media Club Austria greift in seine Werkzeugskiste
  14. Kommunikationsberaterin Antje Radcke stellt ihr Lieblingstool ‚diigo‘ vor
  15. BarCraft-Mitorganisator Florian Holzner zeigt, wie er mit To-Do-Listen und Code umgeht
  16. Blogger, Werber, Filmemacher und Kommunikator Mabacher mit seiner „Collection“
  17. Crowdfunding-Experte Gumpelmaier hat spezielle Tipps fürs Teamwork
  18. Daniel Friesenecker aka TheAngryTeddy öffnet seine Werkzeugkiste – hörbar als Podcast
  19. Webworker Fabian Pimminger zeigt seine Profisammlung
  20. Das Kollektiv Selektiv (Archiv) hat kleine (und große) Hilfsmittel heraus gekramt
  21. weitere folgen…

Noch Fragen?

Social Media PR

Sep.16

Das ewige Leben des Herrn Mandelbrot

(Foto: R.Pyrker. Mein Großvater mit seinem 16-bit Computer IBM 80286, EGA-Monitor und 5¼“ Diskette, 1987)

Wer malt den Himmel blau? Woher kommen die Wolken? Wie zeichnen Computer unsere Welt? Benoît Mandelbrot wusste eine Antwort darauf. Der Mathematiker schuf mit seiner Forschung zur fraktalen Geometrie die Grundlage moderner Computeranimation. Die Berechnung wunderschöner Fraktale mit Hilfe einfacher Formeln ermöglicht künstlich generierte Landschaften und Bilder. Die Methode wird für zahlreiche heutige Anwendungen eingesetzt, von Atombomben-Simulationen bis hin zu aktuellen Filmeffekten.

Einer der größten Fans von Mandelbrot war mein eigener Großvater, der auf dem Foto oben bei seiner Lieblingsbeschäftigung zu sehen ist: Programmieren in BASIC, anno 1987.

Auf der „TED Talks“ Konferenz 2010 gab der sympathische Wissenschafter seinen letzten öffentlichen Auftritt. Die berühmte Vortragsreihe aus den USA lädt regelmäßig Wissenschafter, Unternehmer, Künstler und Visionäre ein, ihr Publikum mit einer Idee zu infizieren. Am 22. Oktober 2011 im Studio 44 findet in Wien das bereits zweite, unabhängig organisierte TEDxVienna Event statt. Die Veranstalter haben zu einer Blogparade der liebsten TED-Videos aufgerufen, um darauf aufmerksam zu machen und Tickets unter den Teilnehmern zu verlosen.


In den frühen achtziger Jahren „hackten“
Computer Freaks und Nerds einsam vor sich hin, beherrscht vom Klischee des schüchternen Buben, der sich hinter dem PC verkriecht. Es waren erst Kultfilme wie WARGAMES, MANHATTAN PROJECT oder TRON, die aus den Hornbrillen tragenden Einsiedlern wahre Hipster ihrer Zeit machten. Aus pickeligen Jugendlichen wurden Pixelkünstler. Sie knackten („cracken“) nicht nur den digitalen Kopierschutz von Spielen oder brachen in fremde PC-Systeme ein („hacken“), sondern sie erschufen digitale Kunst. Sie kreierten in ihrer Freizeit sogenannte „Demos“, aus mathematischen Algorithmen in Echtzeit ablaufende Computeranimationen. Der originäre Stil der Animationen und Chiptunes-Musik beeinflusste sogar Hollywood-Studios wie Pixar. Bis heute ist diese aus kreativen Spezialisten zusammen gesetzte Subkultur Demoscene aktiv.

Mandelbrot Fraktal (cc) Wikimedia/Wolfgangbeyer

Mit der Ausstellung electronic kindergarten versuchten meine Kollegen und ich beim Netzkultur-Festival [d]vision 2001, den „Spirit“ jener Zeit wieder aufleben zu lassen. Viele der damaligen „Helden im Kinderzimmer“ wurden zu erfolgreichen IT-Unternehmern, Game Developern, Kulturforschern. Eine weitere Annäherung an die Wurzeln der digitalen Kultur unternahm [d]vision 2008 mit dem Festival realtime generation. Die Ausstellung präsentierte Demoscene-Künstler bei frame[o]ut Open Air Vorführungen im MuseumsQuartier Wien. Wir hatten sogar versucht, Mandelbrot selbst als Vortragenden nach Wien zu holen. Was uns blieb, waren seine Fraktale.

Den TED Talk mit dem genialen Mathematiker Mandelbrot gibt es als Video Online.

Benoît Mandelbrot steckte mit seiner Idee ganze Generationen von
Visionären, Geeks, Phreaks, Nerds, Hipstern, und Filmfreaks an.
Machen wir es ihm nach. Denn wer eine Vision hat, braucht keinen Arzt,
sondern einen Computer. Wir sehen uns bei TEDxVienna!

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Aug.10

Neuer Journalismus

(Foto: G.Schütz. Superbertram, Kunstfigur und Maskottchen von Supertaalk)

Eine politische Diskussionssendung im Internet, ohne Unterstützung eines großen Mediums, funktioniert das? Der selbstentwickelte Medienkanal Supertaalk beweist es mit Video-Livestreaming, spannenden Gästen und einem lebendigen „Rückkanal“ zum Publikum über Twitter und Facebook. Das innovative Sendungsformat wurde am 10.08.2011 mit dem „New Media Journalism Award“ des Österreichischen Journalisten Clubs (ÖJC) ausgezeichnet.

Das Projekt Supertaalk ist aus dem Politikblog nonapartofthegame.eu und der Video-Plattform ichmachpolitik.at entstanden und wird von Florian Christof, Maria Herold, Markus Otti, Werner Reisinger, Karl Schönswetter, Georg Schütz, Maria Sulzer und Markus Kienast organisiert. Die Inhalte und Gäste der monatlichen Sendungen entstehen in gemeinsamen Redaktionssitzungen.

Das Supertaalk Studio im Adria Wien. Foto: G.Schütz

Der Historiker und Mitarbeiter Werner Reisinger dazu:

„Man braucht sich nur anzusehen, wie klassischer TV-Journalismus punkto Themenauswahl funktioniert, wie schwer er es auch hat, an die jüngeren heranzutreten. Wir beobachten politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, nicht nur aus heimischer sondern auch aus europäischer oder globaler Perspektive.

Das heißt, wir versuchen Zentrales zu erkennen und dann die berühmten Meta-Fragen zu stellen. Was genau gebracht wird, ergibt sich aus einer längeren redaktionellen Diskussion, wo wir konsensual entscheiden.“


Dabei ist der Supertaalk keine „Fernseh“-Sendung.
Reisinger sieht die Abgrenzung zu klassischen Medien anhand interaktiver Elemente wie Open Mic (jede_r darf das Wort ergreifen), Twitter, Facebook und weiterer Eingriffsmöglichkeiten für das Publikum: „Abgerundet wird diese Form von Journalismus durch Reaktionen, Diskussionen und Beiträgen auf Blogs. Die Sendung ist also bereits fest in die ‚Neuen Medien‘ eingebettet.“ Der Name „Supertaalk“ ist dabei selbstironisch gemeint, die Schreibweise mit dem doppelten „aa“ weist auf die extra lange Sendezeit hin.

Das neuartige Format hat sich die Auszeichnung des Österreichischen Journalisten Clubs aber auch mit seinen spannenden und hintergründigen Inhalten verdient. Juryvorsitzender und ÖJC-Präsident Fred Turnheim betont, dass sich die Leute von Supertaalk „nicht von der Tagesaktualität und von Skandalen hetzen lassen, sondern dass ausschließlich Themen diskutiert werden die gesamtgesellschaftliche Relevanz haben“.

Als ÖJC-Vorstandsmitglied (2010 bis 2012) freue ich mich, dass ich Teil der Jury war. Der nächste Supertaalk findet im Herbst wieder statt. In Bild, Ton und sogar „zum Anfassen“ am Aufzeichnungsort Adria am Donaukanal Wien.
Website: Supertaalk.com

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Jul.30

2011: Odyssee im Netz

Wir schreiben das Jahr 2011. Dies ist die Website des Pressebüro Pyrker, das seit nunmehr rund 15 Jahren in den Weiten des damals noch liebevoll „World Wide Webs“ genannen Internet unterwegs ist. Ab sofort betreiben wir Pyrker.com unter dem Open Source-System WordPress, mit neuem Design und mit ganz viel „Like“ und extra viel Liebe. Grund genug, ein kurzes Resumée zu ziehen.

Wir haben unsere liebsten Design-Entwürfe der letzten Jahre durchstöbert und eine Galerie zusammen gestellt. Für uns fühlt es sich wie eine Zeitreise bis an den Beginn des Internet-Zeitalters in Österreich an…

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Apr.21

Alternate Reality Game

Alternate Reality Games heben die Grenze zwischen Fiktion und Realität auf. Zusammen mit der Agentur Demner, Merlicek & Bergmann organisierten wir diese neue Form der viralen Marketingkampagne für den Kunden Vöslauer. Unter dem Titel Das Buch 2011 wurden über vier Wochen lang insgesamt zwölf Rätsel in verschiedenen Medien, sowohl Online als auch in Print-Magazinen, Teletext-Anzeigen und Live-Radio-Durchsagen versteckt. In den USA werden diese transmedialen Schnitzeljagden vorwiegend im Film-Marketing eingesetzt, um Teilnehmer komplett in die Story eines Films zu involvieren. Interviews in Café Puls und Radio Ö1 zeugen vom Spaß am Spiel.

Die Auflösung zeigte: „Das Geheimnis liegt im Wasser“. Die Kampagne erreichnete Bronze in der Kategorie „Beste Media-Strategie“ beim WebAd 2012. Mehr Details im » Puppetmaster-Blog und im » Kampagnenvideo.

 

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